Programm
Das Programm von leiv Leipziger Kinderbuchverlag gilt vornehmlich Lesern im Alter von 3 - 12 Jahren und darüber hinaus all jenen, die sich gern gut erzählte,
gut ausgestattete Kinderbücher anschauen und lesen, und da gibt es, wie man weiß, keinerlei Altersgrenzen. Seit Jahren einen festen und erfolgreichen Programmplatz haben Serien für die Jüngsten unserer Leser, wie „Der kleine Maulwurf” (Zdenek Miler, Prag) oder die Geschichten von „Rüssel” (Thomas Schallnau, Berlin).
Nicht minder beliebt sind „Lustige Geschichten”
(Wladimir Sutejew, Moskau) und alle anderen Bücher dieses russischen Autors und Grafikers, der gleichzeitig zu erzählen und zu malen verstand.
Überhaupt sind unsere Bilderbücher ein sehr wesentliches Programmteil, in denen sich Fantasie, Spaß und Spiel in Wort und Bild vereint. Hier wird vor allem Reichtum an literarischer Form und grafischer Kunst angestrebt. Auch Zeitempfinden teilt sich mit, das auch den Blick zurück zulässt.
Schöne Bilderbücher wie „Josephine im Dunkeln” (Günter Kunert, Jutta Mirtschin), „Ein Eisbär aus Apolda” (Lutz Rathenow, Egbert Herfurth), „Hasenjunge Dreiläufer” (Gerhard Holtz-Baumert, Manfred Bofinger), „Das A steht vorn im Alphabet” (Peter und Klaus Ensikat) leiten über zu jenen Erzählungen, die den schon geübten Leser unterhalten. Abenteuer, spannungsvolle Geschichten und vergnügliches Erzählen findet sich da.
Die Bücher Alexander Wolkows und die gesamte sogenannte Grüne Reihe gehören ebenso zum Standard wie die vier Bände von den „Drei lustigen Gesellen” von Eno Raud oder die drei Erzählungen vom „Ameisenferdinand” von Ondrej Sekora.
Das Interesse der Leser am Pechvogel „Alfons Zitterbacke” von Gerhard Holtz-Baumert oder den Lebenserkenntnissen des Spaßvogels „Ottokar” von Ottokar Domma ist ungebrochen.
Lesebücher vermitteln aber auch durchaus schon schwierigere Stoffe und Lebensgeschichten: Erwin Strittmatters „Tinko”, Karl Neumanns „Frank”, auch Arkadi Gaidars „Timur und sein Trupp” und „Blaues Meer und weißes Schiff” von Gennadi Maschkin bedeuten anspruchsvolle Programmweite
wie auch das Vertrauen in den Leser. Sehr beachtenswert ist „Die Geschichte vom blauen Planeten” von Andri Snaer Magnason.
Malbücher und Spiele halten die Erinnerung an viele lustige leiv Figuren wach und ergänzen das Buchprogramm aufs Beste.
